Die Auswirkungen von Vulkanausbrüchen zu mildern und die Widerstandsfähigkeit von Hochrisiko-Gemeinden zu erkennen und zu verbessern, wird zunehmend als gesellschaftliche Priorität anerkannt. In der Vergangenheit neigte die Gesellschaft dazu, eher reaktiv als proaktiv zu sein, wenn es um Vulkanausbrüche und ihre Folgekatastrophen ging. Um die durch Vulkanausbrüche verursachten Katastrophen zu minimieren und abzuschwächen, ist es notwendig, sowohl die Gefahr zu bewerten (z. B. die Gebiete, die von vulkanischen Risiken betroffen sein könnten, und die Schwere der Gefahren zu ermitteln) als auch zu prüfen, wie die Gesellschaft besser auf die Gefahr und die daraus resultierenden Auswirkungen reagieren kann. Dieses Buch deckt alle Aspekte vulkanischer Risiken ab, sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus gesellschaftlicher und psychologischer Sicht. Begleitet wird es von aktuellen Beispielen für Probleme bei der Risikoprävention bei jüngsten Eruptionen und dem Umgang mit Krisensituationen in verschiedenen Kontexten.